-10. SGB II-ÄndG – Teilhabechancengesetz – Teilhabe am Arbeitsmarkt gem. § 16 i SGB II

10. SGB II-ÄndG – Teilhabechancengesetz – Teilhabe am Arbeitsmarkt gem. § 16 i SGB II

Mit dem neuen Regelinstrument „Teilhabe Am Arbeitsmarkt“ soll sehr arbeitsmarktfernen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nach SGB II eine längerfristige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am sozialen Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Bei Abschluss eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses von bis zu 5 Jahren können Arbeitgeber einen Zuschuss zum regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelt in Höhe von bis zu 100% erhalten. Zusätzlich wird der pauschalierte Anteil des Arbeitgebers (19%) am Gesamtsozialversicherungsbeitrag ohne Beitrag zur Arbeitslosenversicherung gefördert. Weiterlesen

Erfolgsgeschichte aus dem Kommunalen Jobcenter

Das Aufgabenfeld des Kommunalen Jobcenters Hersfeld-Rotenburg ist breit gefächert. Unter anderem werden alleinerziehende Mütter und Väter bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche unterstützt. Diese stehen nach der Geburt ihres Kindes oft vor einer Reihe von Herausforderungen – der Einstieg in den Beruf gestaltet sich meist als schwierig. Vor allem dann, wenn vorher weniger Fokus auf die berufliche Laufbahn gelegt wurde.

Michelle Becker (3.v.l.) stellt der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz (2.v.l.), ihrem Chef Klaus Penner von DigiTex Druck (1.v.l.), Fabian Göbel vom Kommunalen Jobcenter (4.v.l.) und Ursula Winterling von VIA (5.v.l.) das Abschlussprojekt ihrer Ausbildung vor. (Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg)

Ein gelungenes Beispiel für die Vermittlung von Alleinerziehenden ist Michelle Becker. Weiterlesen

Zwischen den Stühlen

Social Coach Philipp Gebhardt verbessert die Vermittlungsfähigkeit

Im Kommunalen Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sind vorrangig Fallmanager angestellt. Eine Ausnahme stellt Philipp Gebhardt dar. Er arbeitet als Social Coach Ü25 beim Fachdienst Hersfeld-Stadt.

Der 33-Jährige wollte schon immer mit Menschen arbeiten. Aus diesem Grund absolvierte er ein Lehramtsstudium in Geschichte und Germanistik. „Mir kam aber das Pädagogische dabei viel zu kurz“, erklärt er. Deswegen traf er die Entscheidung, ein Studium der Erziehungswissenschaften anzuhängen. Nach dem Studium in Tübingen verschlug es ihn im Dezember 2017 zum Landkreis.
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